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Wie man Gomoku spielt

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1 von 9

Brett

Gomoku (Fünf in einer Reihe) wird auf einem 15x15-Gitter gespielt. Zwei Spieler setzen abwechselnd Steine — Schwarz und Weiß — auf leere Schnittpunkte.

Das Ziel ist einfach: Sei der erste Spieler, der eine ununterbrochene Linie aus genau fünf Steinen bildet. Schwarz zieht immer zuerst.

Schritt 2 von 9

Steine setzen

Die Spieler wechseln sich ab. Schwarz setzt zuerst, dann Weiß, dann wieder Schwarz, und so weiter.

Hier hat Schwarz in der Mitte eröffnet (H8), Weiß hat in der Nähe bei G7 geantwortet, und Schwarz hat I9 gespielt. Einmal gesetzt, sind Steine dauerhaft — sie können nicht bewegt oder entfernt werden.

Schritt 3 von 9

Fünf in einer Reihe gewinnt

Ein Spieler gewinnt, indem er fünf Steine in einer ununterbrochenen horizontalen, vertikalen oder diagonalen Linie platziert.

In diesem Beispiel hat Schwarz eine horizontale Linie aus fünf Steinen über Reihe 8 (Spalten D bis H) vollendet. Das Spiel endet sofort, wenn der fünfte Stein gesetzt wird.

Schritt 4 von 9

Horizontal / Vertikal / Diagonal

Gewinnlinien können in vier Richtungen verlaufen: horizontal, vertikal und in beiden Diagonalen.

Dieses Beispiel zeigt Weiß als Gewinner mit einer diagonalen Linie von links oben nach rechts unten (D11 bis H7). Achte auf Bedrohungen in allen vier Richtungen — eine Linie kann überall auf dem 15x15-Gitter entstehen.

Schritt 5 von 9

Blockieren

Wenn dein Gegner eine Linie aus drei oder vier Steinen aufbaut, musst du ein Ende blockieren, um ihn an den fünf Steinen zu hindern.

Hier hat Schwarz vier Steine in einer vertikalen Linie (H11 bis H8). Weiß muss sofort H12 oder H7 spielen, um zu blockieren — sonst vollendet Schwarz die Fünf im nächsten Zug. Eine „Vier“ nicht zu blockieren ist fast immer ein spielentscheidender Fehler.

Schritt 6 von 9

Offene Drei & Offene Vier

Eine offene Vier ist eine Linie aus vier Steinen mit beiden Enden leer — sie garantiert einen Sieg, weil der Gegner nicht beide Seiten gleichzeitig blockieren kann.

Eine offene Drei ist eine Linie aus drei Steinen mit beiden Enden leer. Sie droht, im nächsten Zug eine offene Vier zu werden. Zwei offene Dreien gleichzeitig zu bauen (eine „Doppeldrei“) ist eine mächtige Taktik — der Gegner kann nur eine blockieren, und die andere wird zur unaufhaltsamen offenen Vier.

Der Schlüssel zur Gomoku-Strategie ist es, solche überlappenden Bedrohungen zu schaffen und den Gegner daran zu hindern, dasselbe zu tun.

Schritt 7 von 9

Spielende

Das Spiel endet, sobald ein Spieler fünf in einer Reihe vollendet. Hier gewinnt Schwarz mit einer Diagonale von E11 bis I7.

Wenn das gesamte 15x15-Brett voll wird, ohne dass ein Spieler fünf in einer Reihe hat (äußerst selten), endet das Spiel unentschieden. In der Praxis werden Spiele längst entschieden, bevor das Brett voll ist.

Denke daran: Kontrolliere die Mitte, baue offene Dreien, achte auf Doppelbedrohungen und prüfe immer alle vier Richtungen!

Schritt 8 von 9

Swap2-Eröffnung

Die Swap2-Eröffnung ist ein Ausgleichsprotokoll, das im Turnier-Gomoku verwendet wird. Es verhindert einen Erstspieler-Vorteil, indem beiden Spielern Einfluss auf die Eröffnungsstellung gegeben wird.

Phase 1: Spieler 1 setzt 3 Steine — 2 schwarze und 1 weißen — beliebig auf das Brett. Dies sind die Eröffnungssteine, die die Bühne für das Spiel bereiten.

Phase 2: Spieler 2 betrachtet die 3 Steine und wählt eine von drei Optionen:

- Als Schwarz spielen (die Stellung akzeptieren)

- Als Weiß spielen (die Stellung akzeptieren, aber die Seiten tauschen)

- 2 weitere Steine setzen (Phase 3 einleiten)

In diesem Beispiel hat Spieler 1 2 schwarze Steine und 1 weißen Stein gesetzt. Jetzt ist Spieler 2 an der Reihe zu wählen.

Schritt 9 von 9

Swap2 — Seitenwahl

Wenn Spieler 2 „2 weitere setzen“ gewählt hat, geht das Spiel in Phase 3 über. Spieler 2 setzt 2 zusätzliche Steine (1 schwarzen und 1 weißen) auf das Brett, wodurch es insgesamt 5 Steine sind (3 schwarze, 2 weiße).

Nach Phase 3 kommt Phase 4: Spieler 1 wählt, welche Farbe er spielen möchte. Da Spieler 2 die zusätzlichen Steine gesetzt hat, hatte er Einfluss auf die Stellung — aber Spieler 1 hat das letzte Wort über die Seitenwahl.

Dieses Hin und Her sorgt für eine faire und ausgewogene Eröffnung. Kein Spieler kann sich eine dominante Stellung garantieren.

In diesem Beispiel hat Spieler 2 nach der Wahl „2 weitere setzen“ 2 weitere Steine gesetzt. Spieler 1 muss nun entscheiden: Als Schwarz oder Weiß spielen?

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